Beispiel einer Amalgamfüllung

Zahnfüllungen

Füllungen nach Kassenleistungen (Amalgam)

Bei Amalgam handelt es sich um eine plastische Mischung aus Quecksilber, Silber, Zink und Zinn.      Es ist ein seit Jahrzehnten in der zahnärztlichen Praxis angewendetes, bewehrtes Material. Ästhetisch allerdings mit Einschränkungen zu bewerten. Bei Kindern unter 6 Jahren, während der Schwangerschaft und der Stillzeit, sowie bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion werden keine Amalgamfüllungen aus rein vorsorglichem Effekt gearbeitet.

Glasionomerzemente

Diese Füllungsart wird im Milchzahngebiss bzw.
auch als Übergangsfüllung angewendet.
Die Füllung ist als weich zu betrachten und damit
nicht so belastbar. Fluoride werden dauerhaft abgegeben.

Beispiel einer Compositefüllung

Kunststofffüllungen in Mehrschichttechnik

Ein zahnärztlicher Composite-Füllungskunststoff besteht aus einer organischen und einer anorganischen Komponente. Diese sind miteinander durch eine dritte Komponente einen sogenannten Komposiler verbunden.
Diese Füllungsvariante ist recht aufwendig zu arbeiten, weil ein dauerhafter Verbund zwischen Zahn und Füllmaterial erreicht werden muss. Unter absoluter Trockenlegung, wird, nachdem der Zahn mit einer 37%igen Phosphorsäure vorbereitet wurde, Schicht für Schicht des weichen Kunststoffes in den vorbereiteten Zahn eingebracht und mit einem speziellen Licht bestrahlt und damit ausgehärtet. Dabei betragen die zu härtenden Kunststoffschichten maximal nur 2mm. Anschließend wird die komplett ausgehärtete Füllung sehr aufwendig ausgearbeitet sowie hochglanzpoliert und schließlich ein Fluorlack aufgetragen. Dieser Lack führt dem Zahnschmelz Fluor zu und härtet diesen somit.

Beispiel einer Einlagefüllung
(zweiflächig) Gold nach
15 Jahren in Funktion

Einlagefüllungen (Inlays)

Einlagefüllungen sind Versorgungen, die im Zusammenhang mit einem zahntechnischen Labor gearbeitet werden. Hierbei sind Präzisionsabformungen, nach dem der Zahn entsprechend vorbereitet wurde, erforderlich. Sie können aus Gold oder auch aus Keramik, je nach Wunsch des Patienten, gefertigt werden.