Zahnersatz

Egal ob es sich um eine Krone, Brücke, einen Kombinationszahnersatz oder um eine Totalprothese handelt, sie wird mit äußerster Präzision von Ihrem Zahnarzt des Vertrauens und der ausgewählten Zahntechnik gefertigt.

Ihr Zahnersatz soll langlebig sein und sich optimal in Funktion und Ästhetik darstellen. Dafür sind sogenannte Funktionsleistungen unumgänglich.

Erste Priorität kommt unseren Kiefergelenken zu. Die Zähne müssen, gleich welche Versorgungsvariante, den Kiefergelenken angepasst sein, nicht umgekehrt.

Sie können zwischen verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten wählen:

Kronen

Ist ein Zahn so massiv zerstört, dass eine Füllung nicht ausreicht um diesen wieder aufzubauen, ist eine Krone die Versorgungsmöglichkeit den Zahn zirkulär zu umfassen und diesem wieder Stabilität zu verleihen.

Gusskrone aus hoch-
goldhaltiger Legierung

Die Gusskrone

Die Gusskrone besteht vollständig aus Metall. Entweder werden hochgoldhaltige Legierungen verwendet oder sogenannte Nichtedelmetalllegierungen. Letztere sind deutlich kostengünstiger, da die Berechnung je „Zahn“ erfolgt. Goldlegierungen sind heutzutage sehr kostenintensiv. Die Berechnung erfolgt je Gramm. Für eine Gusskrone benötigt der Zahntechniker etwa 3 Gramm der Legierung.

Metallkeramikkrone

Die Metallkeramikkrone

Hierbei wird für den entsprechend vorbereiteten Zahn ein dünnes Metallkäppchen gearbeitet. Dieses wird je nach Wunsch vollständig oder der sichtbare Teilbereich  mit einer individuell für Sie bestimmten, zahnfarbigen Keramik verblendet. Dies ist natürlich ästhetisch ansprechender als eine Krone aus Metall.

Keramikkrone im Seitzahngebiet
Keramikkrone Frontzahn

Die Vollkeramikkrone

Diese Kronenart garantiert absolute Ästhetik. Die Krone besteht aus reiner Keramik. Sie ist damit von den eigenen Zähnen nicht mehr zu unterscheiden.
Die Lichtbrechung ist optimal.

Ästhetik hat seinen Preis!

Mittels CAD-Verfahren in der Zahntechnik lässt sich die Form des Zahnes nach vorausgegangenem Präzisionsabdruck auf dem Computer abbilden und digital beschreiben.

Hierbei ist absolute Präzision möglich, die der herkömmlichen Gusstechnik weit überlegen ist.

Die gefertigte Keramikkrone wird mit dem eigenen verbleibenden Zahnstumpf sehr aufwendig adhäsiv verklebt.

Damit ist diese Kronenart auch die kostenintensivste Variante der Kronenversorgung.

Unterkonstruktion für das Implantat
Frontbereich mit Implantat

Die Krone auf Einzelimplantat

Bei einem Implantat handelt es sich um eine künstliche Zahnwurzel. Diese besteht in der Regel aus Titan und wird während eines kieferchirurgischen Eingriffes unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingebracht.

Nach einer Einheilphase von ca. 6–9 Monaten wird der Implantataufbau freigelegt und der Zahnarzt kann die mit Ihnen besprochene Kronenvariante arbeiten.

Welche Vorteile sprechen für ein Implantat?

In den Bereichen, in denen ein Implantat inseriert wird schrumpft Knochengewebe nicht!!

Der Knochen wird dreidimensional erhalten. Außerdem müssen benachbarte Zähne nicht beschliffen werden.